Markus Swittalek

Dr. Markus Swittalek

Dr. Markus Swittalek

Der Architekt und Projektentwickler Markus Swittalek forscht zu den Themen Aufklärung, Klassizismus und Medizin im achtzehnten Jahrhundert.

Wie vollzog sich Wissenstransfer in Architektur und medizinischen Wissenschaften unter vorindustriellen Kommunikationsmöglichkeiten, welche Querverbindungen bestehen zwischen Politik einerseits und Architektur und Städtebau andererseits? Dr. Swittaleks Arbeit nutzt die Untersuchung von Handschriften, Druckwerken, Plänen, Bauwerken und Ausstattungsgegenständen, um unser modernes Verständnis der dynamischen Veränderungen im Zeitalter von der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung und der französischen Revolution in den habsburgischen Landen zu erweitern. Im Nachvollziehen der Entstehungsgeschichte von Institutionen und Bauwerken, ihrer Rezeption und der Veränderung im Lauf ihrer Geschichte entwickelt er ein neues Verständnis und neue Perspektiven.

Markus Swittaleks laufende Projekte beschäftigen sich vor allem mit der Implementierung von gesundheitspolitischen Maßnahmen in den Stadtraum, mit historischen Verbindungen zwischen Städtebau und Medizin und mit dem nonverbalen (architektonischem) Ausdruck von Politik. Zuvor bearbeitete er Manuskripte des achtzehnten Jahrhunderts, das Verhältnis zwischen Freimaurerlogen und medizinischen Institutionen sowie Bauwerksanalyse und -untersuchung als Voraussetzung für die Erstellung von Restaurierkonzepten.
Interdisziplinäre Ansätze verfolgt Dr. Swittalek seit seinem Studium in Wien und Aachen und heute durch seine Mitgliedschaft und Vorstandstätigkeit in zahlreichen einschlägigen Gesellschaften und Instituten, wie der österreichischen Gesellschaft für Kulturgüterschutz, dem Institut für Sozial- und Humanwissenschaften der Landesverteidigungsakademie oder ICOMOS AUSTRIA, dem österreichischen Nationalkomitee des Internationalen Rats für Denkmalpflege. Er verwendet seine Kenntnisse und Erfahrungen in seiner praktischen Tätigkeit als Architekt, in der Erstellung von Studien und Objektanalysen, in Beratungstätigkeiten sowie in Vorträgen in Europa und Asien. Die Inhalte seiner Studien erreichen so ein breitgefächertes Fachpublikum.

Markus Swittaleks Karriere führte ihn nach Hong Kong, Düsseldorf, New York, Graz, Dresden, Phoenix und Wien. Akademisch war er bislang an der RWTH in Aachen, an der TU in Wien und der Medizinischen Universität Wien tätig.

Veröffentlichungen

    2013

  • Das Josephinum – eine Militärakademie, in: Unser Auftrag, Vienna / Austria, p 16-17.
  • 2012

  • Josephinischer Klassizismus, in: Faszination Josephinum, Verlagshaus der Ärzte, Vienna / Austria, p 51 ff.
  • 2010

  • Portierhaus, in: Wiener Baugeschichten, Bucher Verlag, Hohenems / Austria, p 77.
  • 2009

  • Gutachten, in: Otto Wagner Wohnung, Generali Immo. AG, Vienna / Austria.

Unterrichtstätigkeit

    2010

  • Gastkritiker in Lehrveranstaltungen von Professor Christoph Luchsinger am Institut für Städtebau und Landschaftsplanung , Technische Universität Wien.
  • seit 2008

  • Gastlektor für Architektur und Aufklärung in Lehrveranstaltungen von Professor Sonia Horn,
    Medizinische Universität Wien.
  • 2002

  • Gastkritiker in Lehrveranstaltungen von Professor Cuno Brullmann am Institut für Architectur und Design, Technische Universität Wien.
  • 1993-95

  • Studienassistent für Vorkursseminare von Professor Anton Schweighofer am Institut für Gebäudelehre, Technische Universität Wien.
  • 1993

  • Studienassistent für das Grundstudium von Professor Wolfgang Döring am Lehrstuhl für Baukonstruktion II, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen.

Medien

    2013

  • Aus dem Rahmen mit Karl Hohenlohe, Kunsthistorisches Museum, ORF III.
  • Nextroom, Az W Architekturzentrum Wien.
  • Was schätzen Sie? mit Karl Hohenlohe, FJK, ORF III.
  • 2009

  • Willkommen im Korianderland, in: Falter 44/ 09, Wien / Österreich, p 47.
  • 2008

  • Flaschenhals – Überraschend großes Innenleben, in: Deutsche Bauzeitschrift 7/ 2008,
    Gütersloh / Deutschland, p 94 f.
  • 2007

  • Stil-Altbau mit modernem Touch, in: Österreich Immobilien 13. Juli, Wien / Österreich, p 1 ff.
  • 2005

  • 20 Jahre Stadtverschönerung, in: Immobilien Focus Aug./05, Wien / Österreich, p 10.
  • Stadterneuerung, in: ÖIZ 13/2005, Wien / Österreich, p 231.
  • Ein Preis für kluge Sanierer, in: Kurier Sonderbeilage 21. Juni, Wien / Österreich, p 1 ff.
  • 2004

  • Luxus- und Billigschiene haben Zukunft, in: Die Presse 16. 10., Wien / Österreich, p 13.

Reichweite

Markus Swittaleks Vortragstätigkeiten reichen weit über ein akademisches Publikum hinaus. Die folgenden Veranstaltungen stellen einen Ausschnitt seiner Kommunikation mit der Öffentlichkeit, darunter Kindern, dar:

    2013

  • The Construction of a Healthy Society, EAHMH Konferenz – Risiko und Katastrophen in der Medizin und Gesundheitswesen, Lissabon, Portugal.
  • Wie hat das Krankenhaus früher ausgesehen, wie sieht es heute aus? Kinderuni Wien.
  • 2012

  • Requirements for Museums against Armed Conflicts, Internationale Konferenz zu Risikoanagement für Museen, Ankara, Türkei.

Curriculum Vitae

    2011

  • Doctor technicae der Technischen Universität Wien/Österreich.
  • 1996

  • Diplom an der Technischen Universität Wien/Österreich.
  • 1995

  • Gaststudent an der TU Braunschweig/Deutschland, Columbia University, New York/NY, ENOPE Athen/Griechenland.
  • 1992-93

  • Studium an der RWTH Aachen (Rheinländisch-Westfälische Technische Hochschule) / Deutschland.
  • 1988-96

    Studium an der Technischen Universität Wien / Österreich.

Kontakt: markus [DOT] swittalek [AT] gabrielepossanner [DOT] eu

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